Es war einmal – ein Kloster!

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Die Versuchung ist an ihrem Handlungsort gelandet

Am Freitag, dem Tag nach der Lesung, durften wir, in Begleitung des Klosterspezialisten Professor Liebhart, ins Kloster. Die Priorin Mutter Apollonia hat uns herumgeführt, sämtliche Fragen beantwortet und auch darüber hinaus aus dem Nähkästchen geplaudert.
Ganz zum Schluss – und ausgerechnet in der Kapelle – haben Runa und ich ihr dann ein Exemplar unserer Versuchung überreicht.
Schwester Apollonia hat sich sehr gefreut, als sie hörte, dass die Geschichte in ihrem Kloster spielt. „Oh, das werden wir dann bei der Tischlesung vorlesen.“
„Oh, nein“, riefen Runa und ich wie aus einem Mund. „Bitte lesen Sie es erst selbst und entscheiden dann!“
Erst und selbst (und laut) hat sie dann an Ort und Stelle den Brief gelesen, den wir ihr zum Buch geschrieben hatten. Denn es gehören schließlich ein paar Erklärungen zu einem Klosterroman, der davon handelt, wie der Sturm der Reformation über das Kloster hereinbricht und die damalige Äbtissin zwingt, mit wenig ruhmreichen Taten zu verhindern, dass es vollständig zerstört wird.
Mit Erfolg! Immerhin ist sogar heute, 500 Jahre später, noch immer alles da. Sogar der Kerker.
Nun ja, drückt uns also die Daumen, dass unsere Versuchung Gnade vor dem gestrengen Auge der jetzigen Priorin finden möge. Andernfalls, ach, an andernfalls mag ich gar nicht denken

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